DIY: dauerhafte Beach-Waves

Egal, ob bei Stars aller Art oder einfach so auf der Straße: Beach-Waves sind gerade einfach überall zu sehen! Vor allem der "undone-Look" ist zur Zeit voll im Trend. Eine super Sache, denn dank der leichten Wellen hat man richtig schön Volumen und ist direkt super gestylt. Ich hab mir gedacht: Das will ich auch! Eigentlich mag ich meine Haare echt, sie sind schön dick und wegen des Volumens musste ich mir noch nie wirklich Gedanken machen. Aber trotzdem nerven sie mich auch manchmal, denn sie sind super wetterabhängig. An manchen Tagen habe ich richtig schöne Wellen und manchmal hängen sie auch einfach völlig wahllos so runter und man kann nichts mit ihnen anfangen. Dann heißt es gefühlt stundenlang im Bad verbringen und retten, was noch zu retten ist. Das nervt! Also hab ich mich mal ein bisschen schlau gemacht und eine Methode gefunden, die bisher eher mit Omas Haaren in Verbindung gebracht wurde: Die Dauerwelle. Nicht die typische, bei der man dann einen Lockenmop auf dem Kopf hat, der aussieht, als wäre es aus dem letzten Jahrhundert - sondern abgewandelt und modern. Eigentlich ist das prinzipiell ziemlich simpel: Dauerwelle funktioniert, in dem man kleine Wickler in die Haare macht, dann ein Mittel drüber gibt, das die Haarstruktur aufbricht und zum Schluss noch eines, das sie wieder fixiert. Wickler raus und schon hat man eine Dauerwelle. Aber das Prinzip sollte ja genauso mit größeren Wicklern funktionieren. Also bin ich los zum nächsten Frisörbedarf-Laden, habe mir nach einer Beratung für 12 Euro beide Mittel für coloriertes Haar gekauft und bei Primark Wickler und Fixierklammern. Insgesamt hat mich das dann knapp 20 Euro gekostet, für mich ein super Preis, denn aus Frisör hatte ich wirklich nicht so Lust. Mal angesehen davon, dass man dort ziemlich viel zahlen muss, hatte ich auch Angst, dass das Ergebnis nachher nichts wird. Und dafür dann ein Vermögen zu zahlen, wäre es mir sicher nicht wert gewesen. Also DIY. 

 

Zunächst habe ich meine Haare nass gemacht. Dann nach und nach die Haare aufgeteilt und auf die Wickler verteilt. Zum Schluss noch mit den Klammern fixiert und schon konnte es losgehen: Als erstes musste die Lösungsflüssigkeit einfach auf die Wickler gegeben werden, sodass sich die Haare damit vollsaugen und sie sich verteilt. Nicht so einfach, weil sie super stank und nicht auf die Kopfhaut kommen sollte. Und dann steht man ja noch unter Zeitdruck. Das Mittel sollte so 15-20 Minuten einwirken. Nachdem dann alles verteilt war und eingewirkt hatte, musste das Haar mit samt der Wickler unter Wasser von der Flüssigkeit 1 befreit werden. Danach konnte das Fixiermittel drauf gegeben werden, was wieder so 20 Minuten einwirken sollte. Zum Schluss alle Wickler entfernen und gründlich auswaschen. Am besten mit Diffusor föhnen und eigentlich sollte ich dann schöne Beach-Waves haben. Leider ist das Ergebnis nicht ganz so stark wie erhofft. Zwar sieht man schon einen kleinen Unterschied, der ist aber nicht wirklich gravierend. Insgesamt, wenn man die knappen 2 Stunden Arbeit miteinbezieht, bin ich wirklich etwas enttäuscht. Vermutlich habe ich irgendwie was falsch gemacht, die Mittel nicht lang genug einwirken lassen oder nicht richtig verteilt. Aber ich glaube, ein zweites Mal werde ich das eher nicht mehr machen, zumindest nicht DIY.

 

 

Hier sind noch ein paar Bilder zum vorher-nachher-Vergleich, wo man den nicht wirklich gravierenden Unterschied vielleicht sehen kann :D


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